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Großschwarzenloher Feuerwehr feierte 125.Jubiläum bei „Jubelwetter“
Bilderbuch-Festwochenende für die JubiläumswehrGroßschwarzenlohe - Besser hätte es nicht ablaufen können für die Freiwillige Feuerwehr Großschwarzenlohe bei ihrem 125jährigen Jubiläum: Die Jubelwehr hatte wirklich an alles gedacht, denn passend zu den wichtigen Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumswochenende spielte trotz angedrohter Gewitter an den beiden Festtagen sogar das Wetter mit bestem Sonnenschein mit und erst zum gemütlichen Ausklang am Sonntag im Festzelt kühlte ein „Kittelwascher“ die sommerlichen Temperaturen etwas ab.
Nach dem Ehrenabend der Feuerwehr Großschwarzenlohe im April, womit die Jubiläumsfeierlichkeiten begonnen hatten, stand mit dem Festwochenende vom 20. bis 22. Mai jetzt der zweite Höhepunkt der Feier an. Auf die Veranstaltungen während der drei Tage hatte sich der Festausschuß und Hannes Weidmann als Organisator der Veranstaltungen am Samstag, den 21. Mai, bestens vorbereitet und schließlich zeigte sich auch Petrus trotz der kurzfristig angekündigten Schlechtwetterlage mit Gewittern als Freund der Feuerwehr und legte die einzigen „Kittelwascher“ während des Festwochenendes abseits der Veranstaltungszeiten. Zum Auftakt sorgte am Freitag Abend im Festzelt beim ehemaligen „Kaufland“-Gelände die Coverband „Shark“ nicht nur für gute Stimmung beim vor allem jungen Publikum, sondern heizte auch angesichts eines vorherigen kurzen Regenschauers den Zuhörern passend zu den kühleren Temperaturen gut ein. Nach diesem guten Einstand war die Hoffnung der Jubelwehr groß, auch für ihre ganztägige Veranstaltung im Freien am Festplatz am kommenden Tag mit mehreren Programmpunkten gutes Wetter zu haben - und diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht.
Jugendleistungsprüfung, Fahrzeugschau und Lebend-Kickerturnier Schon ab den Morgenstunden galt dem Feuerwehrnachwuchs aus dem Landkreis Roth der erste Programmpunkt des ganztätigen Jubiläumsprogramms. Auf neun Mannschaften zu je vier Jugendlichen aufgeteilt mussten die Jungfeuerwehrler an elf Stationen zur Jugendleistungsprüfung antreten, die Hannes Weidmann von der Jubelwehr bestens vorbereitet hatte. Nachdem die Mädchen und Jungen ihr Wissen und Können an praktischen Prüfungen wie Gerätekunde, Schlauchkuppeln, Feuerwehrknöten und einem abschließenden Theorietest erfolgreich absolviert hatten mit Übergabe der Urkunden lockten weitere Programmpunkte zum Bleiben. Während der Jugendleistungsprüfung postierte sich rund um das Prüfungsgelände zudem eine Armada von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren und anderer Rettungsdienste zur Fahrzeugschau. Die Lösch- und Spezialfahrzeuge kamen von den Feuerwehren aus dem Markt Wendelstein wie auch aus den Nachbargemeinden Allersberg und Rednitzhembach und aus der weiteren Umgebung wie aus Schwabach und Nürnberg-Kornburg. Als neueste Spezialeinrichtung des Landkreises präsentierte sich zudem die „Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung“ (UGÖEL) mit ihrer umfassend ausgerüsteten mobilen Einsatzzentrale bei der Schau. Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages im Rahmen des Gesamtjubiläums war nach Abschluß der Leistungsprüfung ein „Lebend-Kickerturnier“ auf einer vorbereiteten Spielfläche, die sowohl bei den sportlichen Akteuren selbst wie auch beim Publikum für viel Spaß und Beifall für die sportlichen Leistungen zeigte. Wie am Vortag gut gefüllt war auch am zweiten Festabend das Festzelt, als die „Isartaler Hexen“ ihr Publikum erfolgreich zum Mitmachen animierten und schnell die beste Feierstimmung im Zelt aufkam.
116 Vereine beehrten die Jubelwehr zum Festzug Feierlich wurde es nach dem vorherigen langen Abend im Festzelt erneut am Sonntag Früh, als die Großschwarzenloher Jubiläumswehr ihren Patenverein samt „Patenkindern“ und den weiteren örtlichen Vereinen mit musikalischer Einstimmung und Umrahmung durch den Musikzug der Wendelsteiner Feuerwehr zum Kirchgang im Festzelt abholte. Den ökumenischen Gottesdienst der Floriansjünger leiteten Pfarrerin Alexandra Büttner für die evangelische Kirche und Pfarrer Mathias Kneißl für die katholische Kirchengemeinde und nach dem gelungenen Festgottesdienst schloß sich am Vormittag ein Weißwurst-Frühschoppen im Zelt an. Auch am Nachmittag hatte die Jubelwehr Glück mit dem Wetter beim Festzug als offiziellem Abschluß des Jubiläums. Trotz drohender dunkler Wolken setzte sich die Sonne bis zum Einmarsch aller teilnehmender Vereine und ihrer Fahnen ins Festzelt durch und zum Festzug kamen zur großen Freude der Veranstalter 116 teilnehmende Vereine, die wie ein langer Wurm durch den ganzen Ort zogen. Die mitmarschierenden Feuerwehren stammten dabei aus dem Landkreis, ganz Mittelfranken und der angrenzenden Oberpfalz, was Organisator Hannes Weidmann bei der abschließenden Begrüßung der Fahnen im Zelt besonders hervorhob. Teilnehmer aus acht Feuerwehren bei der Jugendleistungsprüfung An der Jugendleistungsprüfung am Samstag des Festwochenendes nahmen insgesamt 36 Jugendliche aus acht Feuerwehren im Landkreis Roth teil. Die Feuerwehr Eysölden (Thalmässing) beteiligte sich mit Oliver Bauch, Leon Geim, Rene Hellmich, Johannes Noderer und Dominik Schwendner und von der Gastgeber-Jubelwehr nahmen Maria Asmus, Stefanie Förster, Sarah Giese, Michael Lorenz, Dominic Seefried und Lukas Scheßner an der Prüfung teil. Die Feuerwehr Kiliansdorf (Roth) vertrat Jessica Katheder und die Kleinschwarzenloher Wehr war mit ihren Nachwuchs-Feuerwehrleuten Alexander Eisinger und Tim Emoudts vertreten. Für die Feuerwehr Petersgmünd (Georgensgmünd) traten Constantin Kühn, Clemens Monatsberger und Christian Schmidt an und von der Feuerwehr Röthenbach St.Wolfgang kamen Lisa Haubner, Rene Dietrich, Patrick Meyer, Christian Schröppel und Tobias Sommer. Stark vertreten war zudem die FFW Schwand mit Marius Amend, Tim Buresch, Matthias Heindel, Sebastian Hoch, Christoph Hochmeyer, Tim Lowig, Tim Michels, Michael und Stefan Nerreter, Dennis Nowak und Oliver Winkelbauer und von der Feuerwehr Wendelstein nahmen Alina Reitinger, Rudi Küllstädt und Andreas Xourgias an der Jugendleistungsprüfung teil. (jör)
Der Bericht wurde uns mit freundlicher Genehmigung von Jörg Ruthrof zur Verfügung gestellt.
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