Einsatzübung am 25.07.2014

Realistische Objektübung „Waldbrand“ der Feuerwehr Wendelstein mit Ortswehren

„Waldbrand-Einsatz am Rotbühl“ als Übung für den Ernstfall

Wendelstein - Gerade auch die Warnungen der letzten Wochen mit dem heißen Sommerwetter zur Waldbrandgefahr waren für die Wendelsteiner Stützpunktwehr einer der Gründe, schon präventiv in Zusammenarbeit mit mehreren Feuerwehren eine Objektübung als gemeinsame Übung mehrerer Wehren zu diesem Einsatzszenario abzuhalten. Bei der jetzigen Objektübung im Waldgebiet zwischen Wendelstein und Sperberslohe bewiesen die Feuerwehren aus Wendelstein, Großschwarzenlohe, Sperberslohe und Raubersried zusammen eindrucksvoll ihre Einsatzbereitschaft und ihr Können.

Wie bei den letzten großen Objektübungen lag auch diesmal die Vorbereitung der Objektübung bei der örtlichen Feuerwehrführung der Wendelsteiner Wehr mit Kommandant Christian Mederer. Angenommen wurde dabei, daß nach telefonischer Meldung eines Waldbrands am Tiefbrunnen 3 der Gemeinde am „Rotbühl“ dort eine größere Fläche schon brennt. Mit neun Einsatzfahrzeugen beteiligten sich neben der Wendelsteiner Stützpunktwehr an der Übung auch die Ortswehren aus Großschwarzenlohe, Raubersried und Sperberslohe. Neben der Überprüfung der Funktionalität des Digitalfunks galt das Hauptaugenmerk der Löschwasserversorgung für den Notfall.

Mit mehreren Löschfahrzeugen und besonders denen mit eigener Wasserversorgung oblag es der Stützpunktwehr und dem Löschzug der Feuerwehr Großschwarzenlohe vorrangig, den angenommenen Waldbrand zu löschen, während die Wehren aus Raubersried und Sperberslohe die Löschwasserversorgung über lange Förderstrecken von den Hydrantenstellen im Waldgebiet zu übernehmen. Um zudem genug Wasserreserven bereit zu halten, wurden zusätzlich Faltbehälter als Wasserreservoirs aufgebaut. Insgesamt waren knapp 60 Feuerwehrleute in die Übung eingebunden, die trotz der Sommertemperaturen ihr Können eindrucksvoll bewiesen.

Lob von der Gemeinde- und Feuerwehrführung

Sowohl die örtliche Feuerwehrführung wie auch 2.Bürgermeister Klaus Vogel für die Gemeinde fanden bei der abschließenden Manöverkritik viel Lob für die Arbeit und Einsatzbereitschaft der beteiligten vier Feuerwehren. Wichtig, so Kreisbrandmeister Christian Mederer, sei bei der Übung auch gewesen, die Befahrbarkeit der Waldwege zu prüfen, um im Notfall zu wissen, wie nah am Brand der Einsatz von Löschfahrzeugen möglich sei. 2. Bürgermeister Klaus Vogel freute sich besonders anläßlich der Großübung unter den Übungsteilnehmern auch viele Jugendliche zu sehen, wodurch die Zukunft der Feuerwehren gesichert sei.       (jör)

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Foto 1 und 2 (jör): Die Löschwasserversorgung für den Brandfall bei einem Waldbrand stand im Mittelpunkt der jetzigen Objektübung der Feuerwehren aus Wendelstein, Großschwarzenlohe, Raubersried, Sorg und Sperberslohe.

Weitere Bilder bei uns im Fotoalbum

Der Bericht und Bild wurden uns von Jörg Ruthrof mit freundlicher Genehmigung überlassen. Hierfür herzlichen Dank.